Freitag, 20. Januar 2017

Mütze

Meine neueste Nadelbindekreation. Mein erster Versuch zweifarbig in Spiralen zu nadeln. Ich habe oben am Ansatz so einen seltsamen Knubbel gehabt und habe mich dann entschieden diesen einfach gewollt aussehen zu lassen. Nachdem das Teil dann genadelt war kam es noch in die Waschmaschiene zum filzen. Anschließend zum anpassen der Form auf einen Holzkopf. Die Farben sind auf den Bildern etwas fad, das Teil ist petrol-türkis-farben, auf dem ersten Bild kommt es einigermaßen hin.



Dienstag, 17. Januar 2017

Webkamm

Da ich immer noch in der Ausprobierphase bin, habe ich mich mal drangesetzt und habe mich mit dem Kammweben auseinandergesetzt. Nach diversen Recherchen im Internet und auch bei Leuten, die ich auf besuchten Lagern getroffen habe habe ich beschlossen das auch zu machen.

Selbst ist die Frau und als Schwäbin auch entsprechend sparsam. Also habe ich mir gedacht: so ein Kamm kann ich auch selber bauen!

Im Modellbauhandel habe ich ein paar kleine Leisten aus Kirschholzgekauft, zugesägt, geschliffen und gebohrt.
Dann das Ganze verleimt ...
... und nach dem alles schön getrocknet und nochmal glattgeschliffen war ...
... habe ich meine erste Borte damit gewebt.
Fazit:
Materialkosten waren bei ca. 10 €, aber der Aufwand bis alles gebohrt, geschliffen etc. war hat doch schon einiges an Zeit gebraucht. Aber wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel.
Zum Weben selber kann ich sagen: es ist wesentlich einfacher als das Brettchenweben und nicht ganz so Materialraubend. Schneller im Vergleich zu einem Einzugmuster beim Brettchenweben geht es nicht. Die einfachen Muster erinnern ein wenig an Ripsband, Zahnräder, Ketten, Reifenabdrücke, Sicherheits- oder Spanngurte (das habe ich alles schon gehört).


Samstag, 10. Dezember 2016

Genadeltes

Hier kommen meine nächsten Werke. Wer Interesse hat kann sich gerne melden. Mütze und Handschuhe sind noch zu haben.

Yorkstich, Mütze und Handschuhe aus Filzwolle


Dienstag, 8. November 2016

Stulpen

Heute kommt mal wieder was aus der Nadelecke. Mein erster Versuch mit Stulpen.
Die beiden sind nicht ganz identisch, das hab ich noch nicht ganz im Griff, und dann sind da auch noch verschieden dicke Garne. Zwischenrein hab ich dann auch noch die Richtung gewechselt... 🤔

Aber das macht alles nichts. Sie sind warm und passen wie angegossen.




Ich kann sie sogar anziehen! 

Sonntag, 6. November 2016

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Schälchen

Hier ist ein etwas anderer Schal. Den habe ich aus Wollresten genadelt. Leider hat auf dem letzten Stück der Faden nicht mehr gereicht und ich mußte ein dunkleres grau nehmen.






Montag, 26. September 2016

Ärmelkeile

Ich weiß noch wie ich meine erstes Hemd genäht habe und mich gefragt habe: wohin mit dem Ärmelkeil? Wenn man mal kapiert hat wie und wohin das Teil gehört, dann wird es auf einmal ganz logisch. Die Bilder zeigen das Ganze mit Kappnähten. Also nicht wundern, wenn die Nahtzugaben immer etwa versetzt sind.

Der Keil kommt unter dem Ärmel in die Axelhöhle und macht dadurch das Kleidungsstück etwas bequemer und es läßt sich auch besser anziehen.

Als erstes nähst Du das Quadrat im rechten Winkel an eine Ecke an der breiteren Seite, also da wo nachher der Oberarm drinsteckt, an und läßt den letzten cm frei.

Ärmel mit angestecktem Ärmelkeil
(hätte ich auch mal bügeln können ... )
Detail: Naht mit 1cm offenem Ende

Danach nähst Du den Ärmel zusammen. Lege die Längskanten mit dem Keil nach innen aufeinander und stecke die Naht bis zu dem Keil ab. Dann klappst Du den Keil im rechten Winkel zu der aneinandergelegten Naht nach außen, daß die genähte Naht am Keil im rechten Winkel zur abgesteckten Kante liegt. Das 1 cm lange offene Nahtstück liegt genau an der Naht. (Das klingt total kompliziert, aber bis jetzt ist mir noch keine bessere Erklärung hierzu eingefallen) Dann wird der Ärmel mit der Keilkante weiter zusammengesteckt und zusammengenäht.

Abgesteckte Ärmelnaht mit Ärmelkeil
So sieht es genäht aus.

Jetzt kannst Du auch erkennen warum Du die erste Naht einen Zentimeter lang offen lassen sollst: Es läßt sich weder sauber umklappen, noch kannst Du eine saubere Kappnaht machen.
Zuerst machst Du die Naht an dem ersten genähten Stück fertig. Mit der Kappnaht über die Längsseite verschwindet dann das Ende.

Fertige Kappnaht trifft auf Quernaht
Die Längsnaht überdeckt die Quernaht





Wenn der Keil richtig im Ärmel sitzt, dann hast Du eine schöne Y-Naht auf der Unterseite der Ärmel. Beim zweiten Ärmel mußt Du jetzt darauf achten, daß die Nähte alle gespiegelt sind. Es wird zwar nicht so oft vorkommen, daß Dir einer unter die Arme schaut, aber wenn Du weißt, daß Du zwei gleiche Ärmel hast ist das viel schlimmer und wird Dich immer ärgern.

So sieht der fertige Keil aus.